über diesen Blog

Junge Menschen lieben neue Medien, vor allem Internettechnologien sind aus der heutigen Jugendkultur nicht mehr wegzudenken. Im Internet surfen, Videos am PC ansehen, E-Mails schreiben, Chatten – das ist „ihr Ding“. Aber auch viele ältere Menschen interessieren sich dafür, scheuen aber den ersten Kontakt mit dem Medium oder kennen sich in der Benutzung und im Umgang mit Internet & Computer nicht ausreichend aus. Genau dieser Zugang zur virtuellen Welt soll ihnen durch die Initiative „Netzr@ife“ ermöglicht und erleichtert werden.

Die Initiative nutzt das Wissen und Interesse der jungen Generation in Sachen neue Medien und stärkt dabei ihre medialen Kompetenzen. Zusätzlich bietet sie den Heranwachsenden große Chancen zur persönlichen Entwicklung. Dazu gehört vor allem auch der Dialog und der Austausch mit der älteren Generation.

Verschiedene Schulen arbeiten mit den ASZ (Alten Service Zentren) vor Ort zusammen und schulen Senioren.

Im Vorfeld erhalten die Schüler selbst eine comp@ss Schulung und ein Sozialkompetenztraining das sie auf die Schulung der Senioren vorbereitet.

Hier im Blog finden sich Artikel zu der eigenen Schulung, der Schulung der Senioren und der ehrenamtlichen Unterstützung der Senioren am PC in den Alten Service Zentren.

Seniorenschulung im ASZ München-Haidhausen von Viet

Bereits beim ersten Treffen an der Wörthschule verstanden mein Schüler und ich uns sehr gut. Er wollte, dass ich ihn auf jeden Fall im ASZ-Haidhausen weiter unterrichte. Wir trafen uns immer freitags nach der Schule im ASZ. War ab und zu etwas stressig, weil ich freitags eine Sprachtherapie besuche. Mein Schüler war schon fortgeschrittener. Er konnte gut mit der Maus und mit der Tastatur umgehen. Eine eigene E-Mail-Adresse hatte er auch schon. Wir haben das An- und Abmelden und das Versenden von E-Mails geübt. Das fand er immer lustig, wenn wir uns gegenseitig E-Mails geschickt haben, weil unsere Computer direkt nebeneinander standen. Das mit dem E-Mail Anhang musste ich ihm öfter erklären. Das war so schwer, weil die Datei erstmal vom Computer „hochgeladen“ werden musste. Am Ende der Stunde sagte er immer „komm gehen wir noch zu googlemap“. Das hat ihm besonders viel Spaß gemacht. Ich zeigte ihm dann die verschiedenen Einstellungsmöglichkeiten in googlemap.

Der Unterricht mit meinem Schüler hat mir viel Spaß gemacht, weil sich mein Schüler für alles interessierte und wir viel lachen konnten.  Manchmal treffen wir uns auf der Straße, da wir fast nebeneinander wohnen. Wir reden dann über alte Zeiten und wie es den anderen geht.

Seniorenschulung im ASZ München-Haidhausen von Merve

Fünf Freitage nach der Schule traf ich mich mit meiner Schülerin im ASZ-Haidhausen. Da sie nicht so gut Deutsch konnte, habe ich ihr vieles auf Türkisch erklärt. Das war manchmal lustig, weil ich einige Fachbegriffe nicht auf Türkisch erklären konnte. Da meine Schülerin keinen Computer hat, haben wir jede Stunde mit einem Maus-Spiel begonnen. Ich habe ihr gezeigt, wie man die Geschwindigkeit des Maus-Zeigers verlangsamen kann. Das war gut, so konnte sie den Mauszeiger besser verfolgen und hatte richtig Spaß bei dem Maus-Spiel. Im Computerkurs an der Wörthschule hatte meine Schülerin sich bereits ein E-Mail-Konto eingerichtet. Wir haben sehr oft das “An- u. Abmelden” geübt. Das war manchmal richtig anstrengend für meine Schülerin, es waren ihr einfach zu viele Bilder, Farben und Sachen wo sie hinklicken konnte. Wir haben dann gemeinsam in einem Schreibprogramm alles aufgeschrieben sodass sie ohne meine Hilfe eine E-Mail schreiben konnte. Manchmal hat es gut geklappt, manchmal weniger. Oft wollte meine Schülerin einfach nur im Internet surfen. Sie interessierte sich sehr für googlemap. Das hat ihr richtig Spaß gemacht.

Meine Seniorin war sehr nett. Wir konnten gut zusammen arbeiten und erzählten oft über ihre Familie und Kinder. Für mich war es sehr interessant einem Erwachsenen etwas zu erklären. Wir hatten meistens schöne und lustige Stunden aber auch für uns beide anstrengende Stunden. Am letzten Tag gingen wir gemeinsam in ein Café und erzählten ein wenig über Computer – sie will sich jetzt auch einen PC kaufen…

netcomp@ss-Schulung an der HS Wörthstrasse

Vom 20.-24.09.2010 führten wir mit 8  SchülerInnen der HS Wörthschule eine netcomp@ss Schulung, sowie ein Sozialkompetenztraining durch.

Die Teilnehmer zwischen 12 und 14 Jahren hatten schon  den Grundstock im Umgang mit dem PC, was uns die Arbeit erleichterte und ein schnelles Vorankommen ermöglichte.

In den ersten 3 1/2 Tagen konnten wir den netcomp@ss- Computerführerschein abschließen und mit dem Sozialkompetenztraining beginnen.

Besondere Freude bereitete den “KIDS” das Gestalten ihres Steckbriefs, den wir gemeinsam in eine Minihomepage verwandelten, sowie die Rollen- und Wissensspiele.

Wir sind sicher,  dass diese  freundlichen, engagierten  SchülerInnen  ihre Aufgabe als zukünftige Seniorentrainer meistern werden.

Dafür wünschen wir ihnen alles Gute.

Elisabeth Schmitt ( Café Netzwerk)

Seniorenschulung im ASZ Untergiesing (Bettina)

Unsere Rektorin fragte, ob wir Lust hätten, an dem Projekt Netzreife teilzunehmen. Ich fnad es interessant, auch mal selbst Lehrer zu sein und habe deswegen mitgemacht. Da mir der Kurs an der Schule schon viel Spaß gemacht hatte, habe ich beschlossen, auch in den Ferien weiter zumachen. Da wir in der Schule einen Betreuer hatten, der uns weiter geholfen hat wenn wir einmal die fragen der Senioren nicht selbst beantworten konnten, hatte ich Bedenken, wie es in der 1:1 Betreuung wird, wo es ja keine Hilfe gibt. Aber ich kam dann doch ganz gut klar, vor allem weil im ASZ immer jemand da war, der im Notfall doch unterstützen konnte.

Besonders war bei mir im Vergleich zu den anderen, dass ich gleich 2 Senioren (ein Herr und eine Dame) übernommen hatte, und somit insgesamt 10 Mal eine einstündige Schulung gemacht habe.

Meine Seniorin hatte am Anfang Schwierigkeiten mit der Maus umzugehen. Deshalb haben wir immer am Anfang der Stunde Mausübungen wiederholt, die man auf ein paar Internetseiten machen konnte, die uns unser Lehrer gezeigt hatte. Sie wollte auch wissen, wie sie im Internet Karten für Oper- und Theateraufführungen online bestellen kann. Da sie viele Reisen macht, wollte sie wissen wie sie das alles buchen kann. Da sie sich nicht alles merken konnte, mussten wir das öfters wiederholen. Mit der Zeit konnte sie es sich dann doch merken.

Mein Senior konnte bereits gut mit der Tastatur umgehen, da er einen Computer zu Hause hat. Bei ihm war es auch schwierig mit der Maus umzugehen, deshalb habe ich auch mit ihm Mausübungen gemacht. Ihn hat das Internet weniger interessiert, weil er Dinge wie Nachrichten usw. im Fernsehen sieht. Er wollte unbedingt wissen, wie alles bei Excel funktioniert. Da ich wenig über Excel wusste, musste ich öfters bei jemandem im ASZ nachfragen.

Ich habe bei dem Kurs ziemlich viel über den Umgang mit alten Menschen gelernt, z.B. dass man langsamer und deutlicher sprechen muss. Schwierig fand ich, dass ich so oft alles wiederholen musste. Aber es war auch sehr interessant, mit den Senioren zu sprechen, auch über Dinge, die nicht direkt mit dem Kurs zu tun hatten, z.B. über mein Praktikum.

Insgesamt hat sich der Kurs sehr gelohnt für mich, obwohl ich das ganze in den Ferien gemacht habe, weil ich viel gelernt habe. Ich würde es auf jeden Fall jedem empfehlen.

Seniorenschulung im ASZ Untergiesing (Nadine)

Als uns unsere Direktorin fragte, ob wir dazu Lust hätten, Senioren im Umgang mit dem Internet zu unterrichten, nahmen wir das Angebot an. Wir haben uns informiert, wie alles abläuft und haben uns dann entschieden es zu machen. Es war freiwillig und in der Freizeit.

Ich unterrichtete von Anfang an meine Seniorin im Bereich Computer und Internet an der Hauptschule Ichostrasse. Wir gaben den Senioren ein Mal in der Woche 2 Stunden lang Unterricht, insgesamt 6 Mal. Als die Ferien anfingen habe ich zugesagt, die Seniorin auch weiterhin zu unterrichten. Dies fand an 5 Terminen im ASZ Untergiesing statt. Da wir keine Profis sind, konnten wir nicht alles wissen, was uns die Senioren gefragt haben, deswegen hat uns unser Lehrer während der Schulung unterstützt. Während der weiterführenden Betreuung im ASZ gab es auch Unterstützung, aber eigentlich haben wir sie ganz alleine durchgeführt.

Meine Schülerin konnte zwar nur mit der Tastatur umgehen, aber das war kein Problem. Sie schrieb sich zu Hause Internetseiten auf und brachte ihre Notizen mit. Sie hat noch keinen Computer zu Hause, aber sie will sich demnächst einen zulegen. Sie meisterte Mausübungen und schreib im Schreibprogramm Word Briefe, z.B. was heute für ein Wetter ist und ähnliche Dinge, es war nicht gerade einfach für sie. Sie hatte viele Fragen und wollte die Antworten so schnell wie möglich, aber ich hatte nicht immer eine Antwort parat. Sie wollte ihren Freunden eMails  schreiben und so zeigte ich ihr wie alles funktioniert. Damit sie nicht alles vergisst, was ich ihr beigebracht habe, nahm sie jedes Mal einen Block und einen Stift mit, um damit alles Wichtige aufzuschreiben. Wir sprachen nicht nur über Computer und Internet, sondern auch über andere Themen, z.B. was wir die Woche gemacht haben, über die Schule und Freizeit usw.

Meine Schülerin war sehr neugierig aber auch ein bisschen ungeduldig. Deshalb hat sie auch sehr schnell gelernt, auch, weil sie sich alles aufschrieb. Sie war immer sehr freundlich und nett, sie hat mir sogar manchmal etwas mitgebracht, obwohl das gar nicht nötig war, da ich sie sehr mochte.

Insgesamt habe ich sehr viel Erfahrungen im Umgang mit älteren Menschen und sogar mein Computerwissen erweitert. Am Anfang war ich total aufgeregt und wusste nicht was ich machen sollte, aber dadurch, dass sie so nett und freundlich war, haben wir uns ganz gut verstanden, was mir die Aufregung genommen hat. Auch wenn es manchmal etwas anstrengend und kompliziert war, war es am Ende eine tolle Erfahrung.

Seniorenschulung im ASZ Untergiesing (Tanja)

Nach Abschluss des Kurses in der Hauptschule Ichostrasse haben wir 5 Termine für eine 1:1 Betreuung im ASZ Untergiesing vereinbart. Die Seniorin konnte schon gut mit der Tastatur umgehen, hatte aber noch Schwierigkeiten mit der Maus. Das mit der Maus war ein bisschen schwierig zu erklären, weil sie durcheinander kam. Wir haben jede Stunde neu angefangen mit den Mausübungen, damit sie besser wird, und dann kam sie mit der Maus klar.Wir haben für sie auch ein E-Mail Konto eingerichtet, da sie sich dafür sehr interessierte. Ich habe ihr auch gezeigt, wie man Internetseiten ausdruckt. Ich musste es ihr paar Mal erklären, aber dann hat sie es sich auch eingeprägt und ist immer besser geworden. Das Word Schreibprogramm haben wir auch zusammen durchgemacht. Durcheinander ist sie auch noch mit den Schaltflächen und ihren Bedeutungen gekommen. Das Speichern habe ich sie sehr oft wiederholen lassen, weil sie sich das einfach nicht merken konnte, aber danach ging es und sie hat sich das alles gemerkt. Ich habe ihr auch sehr viel zum Thema Sicherheit erklärt, damit sie nichts Unüberlegtes tut, zum Beispiel dass man sich jedes Mal ausloggen muss wenn man den Computer verlässt. Wir verstanden uns sehr gut, die Seniorin und ich. Sie war sehr nett und höflich, was mir die Arbeit wesentlich vereinfacht hat. 

Ich dachte es ist nicht so schwierig, die Seniorin zu unterrichten, ganz im Gegenteil – ich dachte es wäre sehr einfach, aber dann habe ich angefangen und es war doch schwieriger als ich dachte, weil sie noch ganz am Anfang war. Wir haben auch ein bisschen geredet über Fußball, was in den Nachrichten passiert, und ein bisschen über mich und das Seniorenprojekt. Ich habe dabei auch sehr viel gelernt. Manchmal, wenn sie im Internet gesurft hat, saß ich daneben und habe mich auch ein bisschen gelangweilt. Schwierig war es auch mit ihren Fragen, weil ich sie nicht alle beantworten konnte. Aber insgesamt hat es mir sehr Spaß gemacht, ihr zu helfen. Es war auch sehr interessant, mal zu sehen, wie sich Lehrer fühlen, und ich muss sagen, es ist ziemlich anstrengend. Dadurch bin ich aber auch selbstbewusster und geduldiger geworden.

Seniorenschulung im ASZ Untergiesing (Rakiny)

In den ersten 2 Ferienwochen haben wir uns 5 Mal getroffen im ASZ Untergiesing. Mein Schüler war ein sehr netter älterer Herr, der schon einige Erfahrung im Umgang mit Computer und mit Internet hatte. Ich kannte ihn bereits gut, weil wir schon im Seniorenkurs in der Hauptschule Ichostrasse zusammen gearbeitet haben.

In den 5 Terminen haben wir die Kursinhalte vertieft, wie z.B. Mausübungen, Microsoft Windows, Microsoft Office Word und Internet. Da mein Schüler bereits einen web eMail Account hatte, brauchten wir das nicht mehr zu üben. Auch mit dem Internet konnte er schon gut umgehen. Er hat eigenständig Webseiten besucht und gelesen, vor allem über Banken, Fussball und Nachrichten. Dabei hat er meine Hilfe überhaupt nicht gebraucht. Deshalb habe ich ihm vor allem Windows und Word erklärt. In Word wollte er einen Rahmen hinzufügen und das Dokument in verschiedeneren Schriftarten, -farben und -größen formatieren. Hier habe ich einfach die verschiedenen Icons erklärt. Mit dem Cursor und Markieren von Text hatte er keine Probleme.

Allerdings hatte er noch Schwierigkeiten mit den Maustasten: er ist durcheinander gekommen, wann man rechts und links drücken muss. Obwohl es immer besser wurde, war das auch gegen Ende der Betreuung immer noch ein Problem. Aber da er mit allem anderen schon so gut war, hat ihn das nicht gestört. 

Es war manchmal anstrengend, alles mehrmals zu erklären, weil mein Schüler oft wieder vergessen hat, was ich ihm gesagt habe. Meistens war es aber einfach, weil er schon sehr viel wusste. Dann hat das Erklären besonders viel Spaß gemacht. Gerade beim Erklären mit Microsoft Word habe ich selber viel dazu gelernt, ich einiges von dem, was mein Schüler wissen wollte, selber gar nicht wusste. Vor dem Kurs hätte ich mich als schüchtern bezeichnet, aber jetzt traue ich mir viel eher zu, auf andere Leute zu zugehen.

net-comp@ss und Sozialkompetenzschulung Peslmüllerschule

Vom 05.-12.Juli fand in der Peslmüllerschule in Pasing eine net-comp@ss Schulung und ein Sozialkompetenztraining statt.

Die Jugendlichen erfuhren im ersten Teil alles rund um den PC, Hardware-Software, Textverarbeitung, Email, Minihomepage, Copyright  und ganz wichtig ” wie bewegt man sich sicher im Internet”, sowie Selbst-und Datenschutz.

An den letzten beiden Tage wurde speziell auf den Umgang mit Senioren eingegangen, deren Interessen und mögliche Handicaps  besprochen und methodisch-didaktischer Umgang bei Schulungen der Senioren.

Als Methode wählten wir die Meta-Plan- Technik,  sowie Rollenspiele und Rollentausch.

Den Teenies hat es großen Spaß gemacht, schlüpften sie doch sowohl in die Rolle der Senioren als auch in die Rolle des Lehrers und konnten sich auf sehr praktische Weise beweisen und sich für die zukünftige Rolle stärken.

Schüler-Schulung in der Sabelschule

Die Schulung fand in der Sabelschule in München statt.

Teilnehmer waren zwölf Jugendliche aus drei 9. Klassen der Realschule die sich in einer Projektwoche mit dem net-comp@ss schulen liessen.

Sie erarbeiteten dabei gemeinsam, wie sie die Senioren an fünf Montag-Nachmittagen schulen.

Spannend war dabei, dass nicht bekannt war, welche Vorkenntnisse die Senioren mitbringen und ob bzw. welche Rechner und Internetverbindung sie zu Hause haben.

So bereiteten die Jugendlichen drei Gruppen vor, in die sie die Senioren einteilen wollten:

Anfänger, Fortgeschrittene und Könner

Am letzten Tag wurde speziell auf die Situation von Senioren eingegangen, was man bei der Schulung und was beim Umgang mit Ihnen beachten sollte.

seniorenschulung in der hs am bayernplatz

heute war unser zweiter termin. wir haben heute ein worddokument erstellt und im internet nach sehenswürdigkeiten in muenchen recherchiert. hat total spaß gemacht.

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